About

hand werk [`hand vɛrk]

Das 2011 in Köln gegründete Kammerensemble überträgt Recycling und Nachhaltigkeit auf die Musikwelt. Aus dem großen Papierberg der Kompositionen werden die Wertstoffe wiederverwertet und veredelt. Um mit der Pierrot-Besetzung nicht nur die klassisch komponierten Werke zu ermöglichen, erweitert hand werk sein Repertoire um Stücke für außergewöhnliche Instrumente, wie etwa Alltagsgegenstände, Selbstgebautes und elektronische Instrumente. hand werk widmet sich der undirigierten Kammermusik, in der die Musiker gleichberechtigt für ein Gesamtkonzept von Musikalität und Performance eintreten.
Bisher hat hand werk bei Festivals wie den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, den Darmstädter Ferienkursen, Acht Brücken Köln, Ultraschall Berlin, Ruhrtriennale, Zagreb Biennale, Klangzeit Münster, den Bayreuther Festspielen, an der Harvard University USA, während einer Residency in Tel Aviv, Israel, einer Libanon-Tournee, dem China Shanghai International Arts Festival, bei einer Konzertreise nach Singapur und Australien sowie diversen Konzertreihen zahlreicher europäischer Städte gespielt. hand werk war an der Produktion mehrerer CDs beteiligt: Timothy McCormack: Apparatus / Myunghoon Park: Seeds (Wittener Tage Für Neue Kammermusik, Kulturforum Witten 2012), kurzwelle (ON – Neue Musik Köln, 2017) und Lisa Streich: Pietà (Wergo, 2018) mit dem Beitrag des titelgebenden Stückes für motorisiertes Cello und Ensemble.
Darüber hinaus ist das Ensemble regelmäßig mit eigenen, oft interdisziplinären Produktionen präsent.

hand werk wird gefördert durch

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Daniel Agi_ Flöte
Die Faszination für die schier unerschöpfliche Fülle an Spielformen und Ästhetiken sowie die immer neuen Herausforderungen begründen seine Leidenschaft für Neue Musik.
Sein Studium absolvierte Daniel Agi bei Hans-Martin Müller und Robert Aitken in Köln und Freiburg und erwarb an der Internationalen Ensemble Modern Akademie einen Master.
Er ist als Solist, Kammer- und Orchestermusiker auch im klassischen Repertoire zuhause und bei den Duisburger und Düsseldorfer Philharmonikern und dem Ensemble musikFabrik zu Gast. Neben seiner Tätigkeit bei hand werk ist er Mitglied im Hannoveraner Das Neue Ensemble.
Als Lehrender gibt Daniel Agi sein Wissen in Workshops an der Harvard University, dem Yong Siew Toh Conservatory of Music, Singapur und der Musikhochschule Dresden weiter.
www.daniel-agi.de

Heni Kim_ Klarinette
Heni Hyunjung Kim, geboren in Seoul Süd-Korea, studierte an der Musikhochschule Köln (Wuppertal) (Diplom) sowie im Master Neue Musik und Professional Performance an der Folkwang Universität der Künste, Essen. 2016/17 war sie Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie Frankfurt.
Seit 2012 beschäftigt sie sich intensiv mit zeitgenössischer Musik und spielte national und international auf verschiedenen Festivals und Projekten, darunter Manifeste2018 in Paris, Wittener Musiktage, Time of Music Festival in Viitasaari, Gaudeamus Muziekweek in Utrecht, Internationale Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt, KunstFestSpiele in Hannover, ’NOW’-Festival in Essen, International Neue Musik Festival in Yeongnam und in Naju in Süd-Korea. Sie gab Workshops über neue Techniken der Klarinette für Junge Komponisten in Süd-Korea. 2013 erhielt sie den Interpretationspreis bei den Stockhausen-Kursen in Kürten mit „Mikrophonie I“ als Mitglied des Folkwang Modern Ensembles.
Ihre Arbeit ist geprägt durch Zusammenarbeit mit Komponisten, wie Helmut Lachenmann, Dieter Schnebel, Gerhard Stäbler, Günter Steinke, Johannes Schöllhorn, Heiner Goebbels, Kunsu Shim, Gordon Kampe.
Heni konzertiert regelmäßig in verschiedenen Formationen: als Gründungsmitglied des zeitgenössischen Ensembles S201, mit dem Ensemble Consord, in Solokonzerten sowie in interdisziplinärer Zusammenarbeit.
www.henikim.com

Jens Ruland_ Schlagzeug
studierte von 2007 bis 2012 bei Carlos Tarcha an der HfMT Köln Schlagzeug und schloss das künstlerische und pädagogische Diplom mit Auszeichnung ab. Danach vertiefte er seine Studien an der Musikhochschule Basel bei Christian Dierstein und erhielt ein Diplom mit Auszeichnung. Er war bei zahlreichen Uraufführungen vertreten und spielte unter anderem mit Ensembles wie Ensemble Musikfabrik, Ensemble Recherche, Ensemble Resonanz, Schlagquartett Köln, Ensemble Proton oder Klangforum Wien. Die Arbeit in verschiedensten Ensemble- und Kammermusikformationen brachte ihn u. a. mit den Komponisten Georg Friedrich Haas, Georges Aperghis, Enno Poppe, Carola Bauckholt, Michael Maierhof, Pierluigi Billone und Younghi Pagh-Paan zusammen. Sein Solorepertoire umfasst neue und neueste Werke für Soloperkussion, elektroakustische Kompositionen sowie Musiktheater. Er ist Gründungsmitglied bei hand werk (Köln), Ensemble New4Art (Schweiz) und dem Musiktheaterduo Akt-tkA (Spanien/Schweiz). Er ist Mitautor des Buchs „Die Spieltechnik des Schlagzeugs“, welches bei Bärenreiter erscheint.
www.jensruland.ch

Niklas Seidl_ Cello
Niklas ist Gründungsmitglied von hand werk und leise dröhung und spielt zudem im ensemble mosaik, ensemble chromoson und dem ensemble aisthesis.
Gastauftritte beim Klangforum Wien, musikFabrik, Stuttgarter Vocalsolisten, Ensemble ascolta, ensemble SurPlus, Thürmchen Ensemble, mam, ensemble SMASH, dem HR-Symphonieorchester u.a.
Als Komponist tätig u.a. bei Wien Modern, Acht Brücken, Lucerne Festival, Schloss Solitude, Deutschlandfunk, Festival Zukunftsmusik, sowie mit den Ensembles SurPlus, Thürmchen, IEMA, Garage, Schlagquartett Köln, exaudi London, Oh-Ton, MAM und der musikFabrik. Preise/Stipendien: Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium 2012, Staubach-Honoraria Darmstadt, 1. Preis beim Ensemblia-Wettbewerb Mönchengladbach, Schreyahn, Kunststiftung NRW in Istanbul.
www.niklas-seidl.eu

Claudia Chan_ Klavier
Aufgrund einer umfassenden Tätigkeit im Bereich zeitgenössischer Musik betitelte der Ottawa Citizen die kanadische Pianistin Claudia Chan als „Botschafterin für Neue Musik“. Bereits mit 20 Jahren gewann sie im Jahr 2010 den 1. Preis beim nationale Wettbewerb für neue Musik den “33. Eckhardt Gramatte Competition for Contemporary Performance” in Kanada. Als eine der „8 kommenden jungen kanadischen Musiker“ wurde Claudia mit einer 14 – Städte Konzertreise durch Kanada, Rundfunkübertragungen, einer Dokumentation bei Canadian Broadcasting Corporation’s “NEXT!“ und einem Coaching Programm an kanadischen Universitäten für zeitgenössische Performance ausgezeichnet. 2016 wurde Claudia von der Fondation Royaumont in Frankreich zum Artist in Residence von “Voix Nouvelles” (die zeitgenössische Musik Abteilung) von 2017 bis 2020 ernannt, wo sie gemeinsam mit jungen Komponisten neue Kompositionen entwickelt und Konzerte, sowie Gesprächsrezitale präsentiert. Sie ist seit 2014 Gründungsmitglied von BRuCH, einem Quartett für Neue Kammermusik in Köln, das für den WDR und Deutschlandfunk ihre Arbeit mit jungen Komponisten mehrmals dokumentiert hat. Claudia Chan ist, sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikpartnerin, ein gern gesehener Gast bei zahlreichen Musikfestivals in Nordamerika und Europa und hat bereits mit Komponisten wie u.A. Helmut Lachenmann, Rebecca Saunders, Unsuk Chin, Philippe Leroux, Hans Thomalla, Vassos Nicolaou, Brian Current, Chan Ka Nin und Johannes Schöllhorn gearbeitet. Außerdem ist sie Widmungsträgerin verschiedener Werke junger, aufstrebender Komponisten wie Lisa Streich (Schweden), Julien Jamet (Frankreich), Matthias Krüger (Deutschland), Ricardo Eizirik (Brazil/Schweden), Huihui Cheng (China), Annie Hui-Hsin Hsieh (Australien), Matthew Chamberlain (USA), Giovanni Biswas (Italien), Chris Goddard (Kanada), Vincent Ho (Kanada) und Alice Ho (Kanada). Claudia studierte an der Glenn Gould School of the Royal Conservatory (Toronto) bei Prof. John Perry und Prof. David Louie. Nach Abschluss ihres Bachelorstudiums in Kanada wechselte sie an die Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie ihr Masterstudium bei Prof. Florence Millet und Prof. Pierre-Laurent Aimard mit Bestnote abschloss. Seit Oktober 2018 unterrichtet Claudia als Dozentin für Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
www.claudiachan.ca