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_Schwedische Musik mit Johan Svensson

Konzertreihe von hand werk
9_März_2023_20 Uhr Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln

In dem Format „The Grand Evening“ werden regelmäßig internationale Gäste dazu eingeladen, ein Konzert mit und für hand werk frei zu gestalten. Für die erste Ausgabe der diesjährigen Kölner Konzertreihe HW23C_ hat der schwedische Komponist Johan Svensson eine carte blanche erhalten und ein Programm mit Werken der schwedischen KomponistInnen Joakim Sandgren, Hanna Hartman, Malin Bång und von ihm selbst kurariert; Svensson und Sandgren werden zudem beide anwesend sein.

Programm_

Joakim Sandgren: corps étrangers (2018) für Picc, BKl, Sz, Klav, Vln, Vc und eam
Hanna Hartman: The Boiler Room (2018) für BKl, Vc, amplifizierte Objekte (Sz)
Malin Bång: Structures of Molten Light (2011) für amplifizierte Bassfl, amplifizierte BKl, Sz und Klav (inkl. Radio), Vln, Vc
Johan Svensson: animation (2020/21, UA) für Keyb, Vln, Vc, Licht und Samples

In corps étrangers bildet Joakim Sandgren zwei im Register konträre Gruppen. Im Hintergrund des Zusammen- und Gegenspiels läuft ein tape, eine Art elektroakustischer Schatten als Reaktion auf das Gehörte – verzerrt in Länge, Klangqualität, Geräuschanteilen. Das Werk zeigt beispielhaft Sandgrens Arbeitsweise: in den letzten Jahren hat er in seiner kompositorischen Arbeit kontinuierlich einen ganz spezifischen Umgang mit Computern entwickelt. Auf internationalem Parkett bewegt sich Malin Bångs Structures of Molten Light, in welchem Field recordings aus Paris und Stockholm auf den akustischen Fingerabdruck Tokios treffen. Durch Analyse, Organisation und Instrumentation erschafft Bång eine neue, fiktionale Welt: Das urbane Moment betritt die Bühne. The Boiler Room von Hanna Hartman hingegen steht, wie eigentlich das gesamte Schaffen der Künstlerin, für sich – ohne spezifische Geschichte oder Erzählung. Vielmehr lädt das Werk dazu ein, sich ganz konzentriert dem Höreindruck hinzugeben. Johan Svensson, der Kurator dieses Abends, arbeitet sowohl im Bereich der akustischen als auch der elektronischen Musik und erforscht alternative Wege der Klangerzeugung mit elektronischen Mitteln. Sein künstlerischer Fokus liegt auf dem Design klangerzeugender elektromechanischer Geräte sowie der Erforschung verschiedener Beziehungen zwischen Musiker*in und Maschine, die in einer Live-Situation entstehen können. Darüber hinaus sind visuelle Elemente wie Lichter und koordinierte Bewegungen zu finden. Sein Werk animation ist ein Auftrag des New Yorker Klaviertrios Longleash und wird diesen März in den USA, parallel zur hiesigen Präsentation, international uraufgeführt.

HW23C_ wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Kulturamt der Stadt Köln.