The Redheaded Man

_The Redheaded Man
…and then I realized that I am the world, but the world is not me. (2026)
Uraufführung 
25_April_2026_15 Uhr
26_April_2026_11 Uhr
WERK°STADT Witten

11_Sept_2026_20h
Alte Feuerwache im Rahmen unserer Konzertreihe HW26C_


13_Nov_2026_21.30
Pädagogische Hochschule, Weingarten
Im Rahmen des Festivals weit! neue musik weingarten

Ensemble hand werk
Daniel Agi_ Flöte
Heni Hyunjung Kim_ Klarinette
Moritz Koch_ Schlagzeug
Jae A Shin_ Geige
Niklas Seidl_ Cello
Thibaut Surugue_ Klavier

Julio Zúñiga, Klangregie
Chaya Czernowin, Komposition/Regie
Julian Hawig/Roman Sroka, Lichtdesign
Victoria Maraia, Kostüme/Bühnenbild
Steven Kazuo Takasugi, Victor Arul, Beratung

Die Komponistin Chaya Czernowin verhandelt höchst politisch, aber offen, assoziativ und in visuell eindrücklichen Bildern die Fragen unserer Zeit: Mit körperlichen Gesten, instrumentalen Situationen, theatralen Szenen. Das Werk basiert auf fünf absurden Texten des russischen Schriftstellers Daniil Charms, dessen trockene, fragmentarische Schriften Brüche in der alltäglichen Logik entlarven.
Die Komponistin sagt über ihr Werk, das sie als „synästhetisches Hörereignis“ („synesthetic listening event“) bezeichnet:

„Dies ist weder eine Oper noch ein traditionelles Konzert, sondern eine hybride Form. Licht, Stille und Bewegung werden ebenso komponiert wie Tonhöhe und Rhythmus. Die Szenen sind episodisch und atmosphärisch, sie entfalten sich eher als Klangwelten denn als narrative Bögen. […]

Dieses Projekt ist mein allererster Versuch einer völlig neuen Art von Werk. Ich betrete den theatralischen und metaphorischen interaktiven Raum, aus dem meine Musik normalerweise hervorgeht – und mache diesen Raum selbst präsent: visuell, dramaturigsch und atmosphärisch.
Dabei lerne ich auch von der theatralen Arbeit Pina Bauschs – nicht durch Imitation, sondern durch das Übertragen einiger ihrer Prinzipien in einen musikalischen Kontext. Das, was sonst unterbewusst geschieht – was normalerweise unter der Oberfläche von Musik stattfindet – wird Teil des Sichtbaren auf der Bühne, nicht nur des Hörbaren. So hört das Publikum nicht nur die innere Welt des Werks; es erfährt es visuell und physisch.“


Das Konzert am 11. Sept 2026 wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, dem Kulturamt der Stadt Köln sowie der GVL Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung.

Infos Barrierefreiheit:
Verkehrsmittel/Weg zum Veranstaltungsort für Rollstuhlnutzer*innen zugänglich. Der Veranstaltungsort selbst ist zugänglich für Rollstuhlnutzer*innen. Es gibt eine barrierefreie Toilette im Foyer (Bühne). Mehr Infos über die Alte Feuerwache gibt es hier.

Die Uraufführung am 25./26.4.2026 im Rahmen der Wittener Tage für neue Kammermusik wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Forberg-Schneider-Stiftung.

Hier gehts zu den Wittener Tagen für neue Kammermusik: https://wittenertage.de

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