hand werk [`hand vɛrk]

hand werk steht seit seiner Gründung 2011 in Köln für Nachhaltigkeit und Wiederverwertung sowie für höchstes künstlerisches Niveau auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kammermusik. Dabei hat sich das Ensemble besonders dem Erarbeiten und Aufführen von Werken verschrieben, die nach ihrer Uraufführung zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind und durchaus Potenzial für eine gut erarbeitete Wiederaufführung haben. In seiner künstlerischen Arbeit besinnt sich hand werk auf den namensgebenden Leitgedanken des traditionellen Handwerks, bei welchem anstelle von Gewinnoptimierung der Entstehungsprozess neben Sorgfalt und Qualität im Vordergrund steht. Durch diesen Fokus leistet hand werk einen entscheidenden Beitrag zur langfristigen Pflege neuester Musik und stellt so eine Verbindung zwischen Progressivität und Konstanz her.

Die Pierrot-Besetzung mit Schlagzeug sowie ihre Erweiterung um alternative Instrumente – z. B. Alltagsgegenstände, Selbstgebautes oder Elektronik – ermöglichen es den sechs Musiker*innen, ein breites Spektrum an Kompositionen zu bedienen. Sowohl im festen Repertoire des Ensembles als auch bei interdisziplinären Projekten im Bereich der experimentellen Kunst, des Musiktheaters oder anderer performativer Formate spiegelt sich diese Diversität wider.

hand werk ist zu Gast bei Festivals wie den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, den Darmstädter Ferienkursen, den Bayreuther Festspielen, Ultraschall Berlin, der Münchener Biennale, Ruhrtriennale, Zagreb Biennale, Klangzeit Münster, NOW! Festival in Essen oder ACHT BRÜCKEN in Köln und war ferner an der Produktion mehrerer CDs und Rundfunkbeiträge beteiligt: Timothy McCormack: Apparatus / Myunghoon Park: Seeds (Wittener Tage Für Neue Kammermusik, Kulturforum Witten 2012), kurzwelle (ON – Neue Musik Köln, 2017) und Lisa Streich: Pietà (Wergo, 2018) mit dem Beitrag des titelgebenden Stückes für motorisiertes Cello und Ensemble. Konzertreisen führten das Ensemble in die USA, nach Australien und in zahlreiche Länder Asien und Europas. hand werk arbeitet seit seiner Gründung intensiv an der Entwicklung eigener neuer Formate wie der aktuellen Konzertreihe hwXXc_.