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Daniel Agi

geboren 1979 in Mashta-Azaar, Syrien, studierte Flöte in Köln und Freiburg bei Hans – Martin Müller und Robert Aitken. Er war erster Flötist in verschiedenen Jugend- und Studentenorchestern. In der Spielzeit 2004/2005 spielte er im Orchester der Duisburger Philharmoniker. Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Korea, China, Kuwait, Portugal und Litauen. Agis besonderes Interesse gilt der Neuen Musik. Ständige Uraufführungen neuer Werke mit seinen Ensembles für Neue Musik, ensemble chronophonie, handwerk und CRAS sowie Gastauftritte, etwa beim niederländischen Insomnio Ensemble, Ensemble Surplus und Ensemble Garage belegen dies. Sein großes Interesse innerhalb der Musik Grenzen zu überschreiten und sich auch außerhalb der in seiner klassischen Ausbildung vermittelten Ästhetik zu bewegen zeigt sich etwa in der Zusammenarbeit mit dem Video- und Klangkünstler Wojciech Kosma und der Band um den Klarinettisten Claudio Puntin, Sepiasonic (www.sepiasonic.com). Das klassische Repertoire pflegt er vor allem mit Trio Contrejour, aber auch im Duo mit dem Berliner Pianisten und Komponisten Andreas Wolter und vielen verschiedenen anderen Kammermusikformationen und Orchestern, etwa der Sinfonietta Köln. 2006/2007 war Agi Stipendiat der Internationalen Ensemble Modern Akademie, die er mit einem Master abschloß.

Stefanie van Backlé

Stefanie Van Backlé studierte Geige von 2002 bis 2006 an der Bachelor-Hogeschool voor Kunsten Utrecht bei Prof. Karen Turpie und bis 2010 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Ariadne Daskalakis. Anschließend machte sie ihren Master am Conservatorium Brussel bei Yossif Ivanov. Van Backlé war Preisgewinnerin in nationale und internationale Wettbewerbe, sowohl in Geige, Klavier als auch in Kammermusik. Sie gastierte beim Flämischen Rundfunkorchester, den Essener Philharmonikern, der Flämischen Oper und dem Kölner Kammerorchester sowie bei den Ensembles Garage und Oxalys und bei den Donaueschinger Musiktagen, bei Milano Musica, dem Warschauer Herbst und Knokke Festival. Als Solistin spielte sie mit dem L`Orchestre de la musique de chambre, Antwerp Chamber Orchestra, La Chapelle Musicale de Tournai, dem Conservatoriumorkest der Hochschule Utrecht und dem Conservatoriumorkest der Hochschule Sint-Niklaas. Van Backlé ist Mitglied des Trio Kerberos und des Kammermusikensembles hand werk.

Heather Roche

Heather Roche wurde in 1983 in Kanada geboren. Sie hat in England studiert und lebt heute in Köln. Sie hat bei einigen der wichtigsten europäischen Festivals konzertiert, darunter musikfest (Berlin), Bachfest (Leipzig), Musica Nova (Helsinki), Huddersfield Contemporary Music Festival, Acht Brücken (Köln), International Computer Music Conference (Huddersfield) und Agora Festival (IRCAM, Paris). Sie hat mit musikFabrik (Köln), ensemble Garage (Köln), ensemble interface (Berlin), the Low Frequency Orchestra (Frankreich/UK) und neither/nor (Toronto) gearbeitet. Sie arbeitet auch regelmäßig mit dem Pianistin Kate Ledger, mit dem sie Konzerte im ganzen Norden von England, in den Niederlanden, Deutschland und zuletzt in Portugal gespielt haben. Ihre erste CD-Aufnahme im Jahr 2012 ausgestellt werden. Sie hat ein Doktorat bei der Universität Huddersfield (UK) geschrieben.

Jens Ruland

Geboren 1988 in Engelskirchen begann er im Alter von sechs Jahren das Klavierspiel, nachdem er zwei Jahre musikalische Früherziehung genossen hatte. Über den „Umweg“ der Rockmusik (Gitarre, E-Bass und Drumset) fand er 2005 zum klassischen Schlagwerk und erhielt seitdem Unterricht bei Prof. Carlos Tarcha, der Jens Ruland bereits ein Jahr später als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Tanz Köln annahm. Nach dem Abitur nahm er 2007 sein Vollzeitstudium an der HfMT Köln in den Studiengängen Künstlerische Instrumentalausbildung sowie Instrumentalpädagogik auf und legte 2009 sein Vordiplom mit „sehr gut“ ab. Meisterkurse und Workshops belegte er unter anderem bei Tatiana Koleva und Christian Dierstein. Außerdem sammelte er in diversen Auswahlensembles des Landes Nordrhein-Westfalen  viele wichtige Erfahrungen. So trat der junge Schlagzeuger 2008, 2009 und 2010 als Marimbaphonsolist mit Splash – Perkussion NRW auf: Unter anderem Uraufführung und Ersteinspielung von Eckhard Kopetzkis „Marimba Splash“, Auftritte in der Kölner Philharmonie, RWE-Pavillon Essen und im Rahmen von Ruhr 2010. Sein vierjähriges Mitwirken bei Studio musikFabrik (Ensemble für Neue Musik NRW) bereicherte sein Repertoire der zeitgenössischen Musik enorm und bekräftigte Ihn seinen künstlerischen Schwerpunkt auf eben diesen Bereich zu legen. Er war bei zahlreichen Uraufführungen vertreten und spielte unter anderem mit dem Klangforum Wien sowie der musikFabrik. Jens Ruland tritt regelmäßig in Ensemble- und Kammermusikformationen sowie als Marimbaphon- und Perkussionssolist auf. Er ist Gründungsmitglied beim impulso percussion quintet und bei der Neue-Musik-Formation hand werk.

Niklas Seidl

Regelmäßige Gastauftritte  bei Ensembles wie Klangforum Wien, musikFabrik, Stuttgarter Vocalsolisten, Ensemble ascolta, ensemble SurPlus, Thürmchen Ensemble, SCHOLA Heidelberg, ensemble SMASH, dem HR-Symphonieorchester sowie diversen Kammermusik- und Solokonzerten. Er ist Gründungsmitglied des Kammermusikensembles hand werk in Köln sowie des Duos leise dröhung in Frankfurt. Mit Paul Hübner entstehen über die Jahre mehrere Musikvideoarbeiten der Entertainment-Reihe. Seit 2005 arbeitet er an Hörstücken und Instrumentalkompositionen die u.a. bei Wien Modern, bei den Darmstädter Ferienkursen,auf Schloss Solitude sowie im Deutschlandfunk Köln und im Rahmen des Festivals Zukunftsmusik des Netzwerk Süd, sowie von Ensembles wie SurPlus, Thürmchen, IEMA Frankfurt, Ensemble Garage, Schlagquartett Köln, exaudi London, Oh-Ton und MAM aufgeführt wurden. aufgeführt. Preise: Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium 2012, die Staubach-Honoraria Darmstadt 2012, Ensemblia-Wettbewerb Mönchengladbach 2013 sowie das Künstlerstipendium in Schreyahn 2014. Lebt als Komponist und Cellist in Köln und fotografiert

Christoph Stöber

Christoph Stöber, geb 1991 begann mit 5 Jahren das Klavierspielen, studierte von 2007 bis 2010 als Jungstudent bei Andreas Frölich und seit 2010 bei Prof. Pavel Gililov an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Erste Preise bei Wettbewerben in Italien und Deutschland. Sonderpreis der Irino Foundation für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes. In Kontakt mit zeitgenössischer Musik kam er das erste Mal im Jahre 2006 als er Gründungsmitglied des LandesJugendEnsemble für Neue Musik NRW wurde. Seit 2009 ist er Mitglied des „Studio MusikFabrik“. Nach Erfolgen bei Kompositionswettbewerben (Landeswettbewerb Jugend komponiert (2003) und Bundeswettbewerb Komposition (2006)) erhielt er 2006 einen Kompositionsauftrag der MusikTriennale Köln. Aufführungen und Sendung des Werks in der Kölner Philharmonie und im WDR.

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